Castle – Staffel 5


Wir sind in der fünften Staffel Castle angekommen. Und es ist endlich soweit, nach vier Staffeln bangen, warten und hoffen, sind Rick Castle und Kate Beckett ein Paar. Kann sich die Serie halten, nachdem dem Zuschauer das Ziel genommen wurde auf welches die Serie hin arbeitet? Auf jeden Fall.

Bisher hat die Serie im Metaplot vor allem mit dem Wunsch gespielt, dass Castle und Beckett ein Paar werden sollen. Doch bis zu dieser Staffel war ich fest der Annahme, dass die Serie einem diesen Wunsch nicht erfüllt. Ich dachte es handelt sich bei diesem Ereignis um einen permanenten Hoffnungsträger, ohne welche die Serie nicht arbeiten kann. Das Finale Ziel als hoffnungsspendender Daueraufhänger. Ein Ziel, welches nie erreicht werden würde, weil es sonst kein weiteres Ziel geben wird, welches die Serie vorantreibt.
Und gewisser weise ist dem auch so. Der den Zuschauer und den Plot vorantreibende Wunsch wurde erfüllt, und das merkt man. Die Metaplotprogression hat in der Ebene ein Ende und stagniert. Es ist also Zeit für den Satz “Und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende”, nicht ganz. Die Serie möchte dass dieser Punkt noch nicht erreicht wird indem sie suggeriert, dass die Beziehung zwischen Rick und Kate unvollkommen sei und auf den Finalen Punkt an dem sie “glücklich und zufrieden…” noch hingearbeitet werden muss. Nun das Funktioniert nicht ganz, zumindest dann nicht wenn dies der einzige Motivator wäre die Serie weiterzugucken. Das Unterbewusstsein von vielen Menschen arbeitet besser, als man durch deren bewusstes Verhalten glauben mag. So werden tatsächlich die meisten Zuschauer unterbewusst merken, dass der finale Wunsch erreicht worden ist und die Serie extra ein paar Schritte zurückgehen möchte nur um diesen Punkt nochmal zu erreichen.
Demnach spielt die Handlung der Staffel sich zu großen Teilen innerhalb der Beziehung von Rick und Kate ab. Einhergehend mit dem Punkt der Unvollkommenheit muss das Duo neben den Fällen auch etliche Beziehungsprobleme lösen. Diese Probleme dienen natürlich klar als Identifikationspunkt für den Zuschauer, es werden Themen behandelt wie Eifersucht, Ehrlichkeit oder emotionale Verschlossenheit. Am Ende der Staffel haben sie alle Beziehungsprobleme gelöst und “Und sie lebten glücklich und zufrieden…”, nicht ganz, zumindest möchte es die Serie nicht verraten. Ich möchte hier nicht Spoilern, aber ein Storykniff am Ende der Staffel schafft es doch tatsächlich einen wunderbaren alles oder nichts Cliffhanger hervorzubringen.

Wir schon kurz angerissen, würde die alleinige Geschichte zwischen Kate und Rick die Serie nicht halten können. Das ist aber auch gar nicht so schlimm. Castle ist schließlich kein Sex and the City oder eine Telenovela , sondern eine Crimeserie. Und die Fälle sind auch diese Staffel wieder richtig unterhaltsam. Castletypisch brilliert die Serie dabei weniger durch die Lösung der Fälle, als vielmehr durch deren Inszenierung. Tatsächlich hat bei mir die Lösung der Fälle nur selten eine Rolle gespielt, das ist schade und mit Sicherheit auch ein Problem der Serie. So viel Begeisterung man am Anfang für das Mysterium eines Falls aufbauen kann, so wenig Begeisterung hat man für die Aufklärung des selbigen. Dadurch, dass das Mysterium meist so früh gelöst wird nimmt mit aufklären des Falls die Ernüchterung immer weiter zu. Während der Täter am Ende durch einen Twist entdeckt, wird das Mysterium meist schon sehr früh gelöst. Geschickter und so wie ich es mir wünschen würde wäre es, wenn Mysterium und Täter durch den selben Twist gelöst werden. Die Serie macht es auch vor wie es richtig gehen kann, die “The Ring” Folge entsprach genau meiner Vorstellung wie es gemacht werden soll.

Alles in allem wieder eine schöne Staffel. Mit tollen Fällen, welche sich wieder mal an großen Filmvorbildern -ich nenne es mal- inspiriert haben. Oft nimmt sich die Serie bei den Neuinterpretationen der Filmvorlagen selbst nicht so ernst, und spricht dabei sogar selbst von “abkupfern”, das ist schon sehr lustig, aber das ist ja Castletypisch. Der Cliffhanger macht zwar lust auf die nächste Staffel, doch stellt sich mir die Frage wohin sich der Metaplot noch entwickeln kann. Und da mir keine plausible Antwort einfällt hoffe ich, dass mit der kommenden Staffel die Serie zu einem schönen Finale geführt wird 7 Stars (7 / 10)

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